40 Jahre Albert-Schweitzer-Schule in Treuenbrietzen

Eine Chronik, zusammengestellt von Ernst- Peter Rabenhorst

1965

Im Jahre 1965 machen die steigenden Schülerzahlen den Neubau einer Schule in Treuenbrietzen erforderlich. Das Projekt wird in den Kreisplan für das Jahr 1970 aufgenommen. (JÜ,26.08.1965)

1968

Kreisschulrat Johannes WINTER äußert sich vor der SVV Treuenbrietzen zum geplanten Schulneubau. Es soll eine zweizügige zehnklassige Oberschule geschaffen werden. In Verbindung mit der Einrichtung einer Schüler- Gaststätte soll die Treuenbrietzener Schule zu einem Beispiel für den ganzen Bezirk Potsdam werden. (JÜ,17.09.1968). Im Herbst 1968 beginnen die Arbeiten am Schulneubau. Die Bevölkerung wird aufgerufen, an den Rat der Stadt Vorschläge einzureichen, wie die neue Schule heißen soll. Dabei sollten die Straßennamen in der näheren Umgebung der Schule Berücksichtigung finden (Rudolf VIRCHOW, Robert KOCH, Justus von LIEBIG und Albert SCHWEITZER). (JÜ,31.05.1969).

1969

Die Bauausführung für die neue Schule wird der Firma SCHRADER aus Jüterbog übertragen. Das Heizhaus ist als erstes fertig. Die zweizügige Oberschule vom Typ „Erfurt“ wird eine Kapazität von 720 Schülerplätzen, 18 Klassenräumen und acht Fachunterrichtsräumen haben. Hinzu kommen eine Kleinstsportanlage und ein Schulgarten. (JÜ,12.07.1969). Obwohl der Bau der Schule 1969 noch gar nicht abgeschlossen ist, wird Horst KRANZ bereits zum amtierenden Direktor der Polytechnischen Oberschule ernannt. Er soll die Besetzung mit den notwendigen Lehrern sichern, die Einzugsbereiche der Schüler festlegen und die erforderlichen Einrichtungsgegenstände für die Schule beschaffen. Zum künftigen Namen der Schule erklärt er, dass die Kommission beim Rat der Stadt den Namen „LENIN- Schule“ favorisiert, weil 1970 der 100.Geburtstag von LENIN bevorsteht. Vorgeschlagen werden von den Bürgern aber auch die Namen GAGARIN, LEONOW und Albert SCHWEITZER. (JÜ,26.11.1969).

1970

Die Bauarbeiten an der neuen Schule gehen 1970 planmäßig voran. Die Baugerüste sind im Juni bereits gefallen, alle Gewerke arbeiten jetzt am Innenausbau. Am 30.August 1970 soll die Schule übergeben und die Schülergaststätte eröffnet werden. Die Gaststätte wird 160 Plätze haben und kann in einer Großküche 1.000 Essenportionen bereiten. (Jü,25.06.1970). Der Übergabetermin für die neue Schule soll unbedingt eingehalten werden. Unvorhergesehene Schwierigkeiten ergeben sich durch das Auftreten von Schichtenwasser. Es muss eine zusätzliche Wasserabführung geschaffen werden. (JÜ,06.08.1970). Am 7.Oktober 1970 kann Kreisschulrat Johannes WINTER dem Direktor der neuen Schule Horst KRANZ die Schlüssel für das Objekt übergeben. Eltern und Einwohner Treuenbrietzens besichtigen im Anschluss daran die modern eingerichtete Schule. (JÜ,27.10.1970)

Zeitgleich mit dem Schulneubau in der Albert-Schweitzer-Straße stellt die Waldschule in Frohnsdorf ihren Betrieb ein. Jetzt werden der dortige Klassenraum, der Werkraum und ein Lehrerzimmer dem Konsum Jüterbog zur Verfügung gestellt, um dort eine moderne Verkaufsstelle einzurichten. (Protokoll Ratssitzung vom 20.08.1970)

1971

Da die Zufahrtsstraße noch unbefestigt ist, wird 1971 Bauschutt von der Zindelmühle abgefahren, um den Weg von der neuen Schule zur Kameruner Siedlung zu befestigen. (Protokoll Ratssitzung vom 18.03.1971). An der Schule, die zunächst den Namen „Polytechnische Oberschule II“ (POS II) trägt, gibt es im Schuljahr 1970/71 bereits 22 Arbeitsgemeinschaften (AG) mit ca. 300 Teilnehmern. Acht AG befassen sich mit Sport, darunter Leistungssportgruppen in den Bereichen Leichtathletik, Turnen und Schwimmen. Die meisten AG werden von Lehrern aus der Schule geleitet. (JÜ,03.08.1971).

Sofort nach der Eröffnung der Schule übernimmt die Schülergaststätte an den Wochenenden auch die gastronomische Betreuung der Bürger im Wohngebiet. (JÜ,28.10.1971). Dazu schreibt die „Berliner Zeitung“: „Besonders stolz sind Direktor, Lehrer und 650 Mädchen und Jungen auf die Schülergaststätte, die sich gleich gegenüber befindet und 165 Plätze aufzuweisen hat. Das Neubaugebiet, in dem sich die Schule befindet, ist mit Gastronomie nicht eben reich gesegnet. Volksvertreter und Rat haben mit den hiesigen Bürgern beraten. Ergebnis: Bald kann in der Schülergaststätte auch abends gegessen und getrunken werden. Bis zu diesem Termin wird die Kühlanlage im Keller fertig sein – damit das ‚Bier fürs Wohngebiet’ keine Kaffeewärme aufzuweisen hat“. (BZ,20.10.111971)

1972

Anlässlich des 50.Jahrestages des Leninschen Komsomol erhält die POS II 1972 den Namen „W. I. LENIN“. 94% der FDJler dieser Schule sind Mitglieder der DSF. Major KOWERDE überbringt den Gruß der zeitweilig in der DDR stationierten sowjetischen Streitkräfte. (MVS,24.05.1972).

Der VEB Kommunale Wohnungsverwaltung Jüterbog wird Ende des Jahres beauftragt, für den Neubau der zweizügigen Polytechnischen Oberschule Treuenbrietzen die restliche Erstausstattung in Höhe von 17.500 Mark zu finanzieren. (Protokoll Ratssitzung vom 14.12.1972)

1973

Die Grün- und Außenanlagen der POS LENIN werden fertig gestellt. (Protokoll Ratssitzung vom 13.12.1973).

Erste sportliche Lorbeeren für die Schule erringen in diesem Jahr die Schwimmer: Die Jungen-Mannschaft der Lenin-Oberschule Treuenbrietzen gewinnt beim DDR-Finale in Anklam in der 12×50 m Staffel den Pionier- Schwimmpokal. (JÜ,28.11.1973)

1974

Die LENIN- Oberschule Treuenbrietzen wird  mit dem Vaterländischen Verdienstorden (VVO) in Gold ausgezeichnet. Direktor Horst KRANZ nimmt die Ehrung entgegen. (JÜ,09.02.1974)

Im Mai erhält die LENIN-Oberschule die Möglichkeit, eine Turnhalle vom Typ KT 60 als Initiativbau zu errichten. Unter Anleitung eines verantwortlichen Brigadiers vom VEB (K) Bau Jüterbog werden die Schüler der Klassen 8 bis 10 an den Arbeiten beteiligt. Sie führen folgende Arbeiten aus: Einbringung der Fundamente; Ausführung der Schalungsarbeiten, Eisenbiegen, Flechtarbeiten und Betonmischen; Vergießen der Betonfertigteile bis zur Fertigstellung im Rohbau; Mitarbeit beim Ausbau der Halle und beim Anschluss der Versorgungsleitungen; Herstellung der Betonsohle für die Halle und den Sozialtrakt. Insgesamt leisten die Schüler 6.839 Stunden.

Bei der Kreisolympiade der Mathematik-Asse in Jüterbog erreicht Steffen WEGNER von der LENIN-Oberschule die volle Punktzahl. (MVS,13.12.1974).

Die Freundschaftsratsvorsitzende der LENIN-Oberschule Treuenbrietzen Heidrun LENARTH teilt mit, dass die Schüler die Geschichte der Ural-Lwower-Freiwilligen- Gardepanzerdivision „MALINOWSKI“ erforschen wollen. Besonderes Augenmerk gelte dabei dem Leben des Helden der Sowjetunion F.J. SCHARTSCHINSKI, der an der Schule im ukrainischen SCHIPKOW tätig war und bei Treuenbrietzen gefallen ist. (JÜ,15.11.1974)

Aber nicht alles geht glatt.  So wird den Schülern der LENIN-Oberschule von zwei Lehrern der Eintritt zum Fasching der Geschwister-Scholl-Oberschule verweigert. (JÜ,01.03.1974)

1975

Die Turnhalle der POS „W. I. LENIN“ wird ihrer Bestimmung übergeben. Heinz RÖSLER, Vorsitzender des Stadtausschusses der Nationalen Front, begrüßt die Gäste, unter ihnen Ex- Bürgermeister WELSCH und Kurt HOSSBACH, 1.Stellvertreter des Vorsitzenden des Rates des Kreises. Die Jugendfreunde Kerstin FRANZ und Olaf HELLER werden als Jungaktivisten geehrt. Beide haben sich für den Beruf eines Baufacharbeiters entschieden. Sie setzten sich mit den Lehrern und den anderen Schülern besonders intensiv für das Gelingen des Gemeinschaftswerkes Turnhalle ein. Insgesamt wurden von Lehrern und Schülern etwa 7.000 Aufbaustunden geleistet. Unterstützung kam auch vom Fahrzeugwerk, vom VEB Spezialanhängerbau und von der ZBO Marzahna. Stellvertretend für die vielen Werktätigen, die beim Bau der Turnhalle mitgewirkt haben, werden der Rietzer Maurer-Brigadier Manfred PÄPKE, Günter STRIETZEL von der PGH Schlosser und Schmiede sowie Dieter GRIESS von der PGH Malerhandwerk in besonderer Weise geehrt. (JÜ,10.10.1975)

1976

Die Lenin- Oberschule beginnt damit, hinter ihrem Schulgebäude ein Freizeitzentrum zu schaffen. „In dem mit Bäumen und Sträuchern bestandenem Gelände können die Mädchen und Jungen ihrer Phantasie freien Lauf lassen, sich ein Indianerdorf aufbauen, auf Entdeckung gehen oder auch eine Kletterpartie veranstalten“. (JÜ,21.07.1976)

Anlässlich des 115.Jahrestag der Gründung der ersten Turngemeinschaft in Treuenbrietzen findet auf dem Gelände der Lenin- Oberschule ein Platzkonzert des Spielmannszuges Treuenbrietzen statt. Turner aller Altersgruppen zeigen ihr Können. Eintrittskarten gibt es für eine Mark. (JÜ,25.05.1976)

Der Direktor der Lenin-Oberschule, Horst KRANZ, wird zum Studienrat befördert. (JÜ,12.06.1976)

1978

Lehrlinge aus fünf Bildungseinrichtungen des Kreises Jüterbog treffen sich in der Turnhalle der Lenin- Oberschule Treuenbrietzen, um den stärksten Lehrling des Kreises zu ermitteln. (JÜ,15.01.1978)

1979

Die Pioniere der Lenin-Oberschule übernehmen die Pflege der Gedenkstätte in Nichel. Ein entsprechender Pflegevertrag wird abgeschlossen. In Nichel wurden 127 italienische Arbeiter am 23.April 1945 ermordet. (JÜ,08.06.1982)

Direktor KRANZ informiert darüber, dass acht Schüler der POS „Lenin“ in diesem Schuljahr das Klassenziel nicht erreicht haben, darunter zwei aus dem Kinderheim. (Protokoll Ratssitzung vom 07.11.1979)

1981

Das LDPD-Mitglied Hannelore HEINRICH ist seit 17 Jahren Lehrerin. Sie unterrichtet Deutsch und Russisch an der W. I. LENIN-Oberschule und ist Klassenlehrerin in einer 10.Klasse. Gleichzeitig engagiert sich die Mutter dreier Kinder als Stadtverordnete und Ratsmitglied für Gesundheits- und Sozialwesen. „Fast jedes Parteimitglied unserer Ortsgruppe arbeitet gesellschaftlich als Abgeordneter oder Schöffe“, sagt sie. Insbesonders kümmert sie sich um ältere Bürger und Betreuungsbedürftige. So werden in einer Rentnerkartei der Gesundheitszustand, die Wohnbedingungen und die Notwendigkeit einer Betreuung durch Hauswirtschaftspflegerinnen verzeichnet, erklärt sie weiter. Die Stadt Treuenbrietzen hat einen sehr hohen Anteil an Rentnern. „Wir arbeiten gut mit der Ortsgruppe der Volkssolidarität zusammen, der Rat schloss Vereinbarungen mit den Betrieben über die Betreuung der Rentner ab, und natürlich werbe ich auch bei den Schülern, dass sie noch öfter beim Einkaufen oder Kohletragen als Timurhelfer wirken“. Auch um kinderreiche Familien kümmert sich Hannelore HEINRICH. Sie setzt sich dafür ein, dass sie beim Erwerb von Kinderbekleidung und Haushaltswäsche in den entsprechenden Handelseinrichtungen vorrangig bedient werden. („Der Morgen“, April 1981)

1982

Der Lehrer Robert SCHÄFFER gründet an der Lenin-Oberschule eine Arbeitsgemeinschaft junger Philatelisten. (JÜ,30.03.1982)

1983

Die Ratsmitglieder besichtigten die „Räumlichkeiten zur geschützten Unterbringung“ im GRW und in der LENIN-Oberschule. (Protokoll Ratssitzung vom 23.03.1983)

In diesem Jahr werden enge Kontakte zur 116.Oberschule in Minsk hergestellt. Jährlich fahren seitdem 30 Schüler der LENIN-Oberschule nach Minsk, um dort 10 erlebnisreiche Tage zu verbringen. Der Austausch ist der einzige dieser Art im Bezirk Potsdam. (JÜ,03.03.1988).

1985

Die vorgesehene Planerfüllung von 80% bei der Werterhaltung an den Schulen konnte nicht erreicht werden. „Zur Bevorratung mit Brennstoffen wurde kritisiert, dass die Qualität dermaßen schlecht ist und keinen Heizwert besitzt. Das hat zur Folge, dass mehr Kohle benötigt wird und die Mittel dazu nicht ausreichen.” (Protokoll Ratssitzung vom 25.09.1985)

1986

Im Rahmen des Ferienaustausches sind 27 Schülerinnen und Schüler aus Minsk Gast der LENIN-Oberschule in Treuenbrietzen. Die Schüler besuchen auch die Patenbetriebe der LENIN-Oberschule: das GRW und die LPG Rietz. (JÜ,30.07.1986). – Ihre Eindrücke von Treuenbrietzen fasst die Minsker Geschichtslehrerin Tanja IWANISSOWA, die mit ihren Schülern 1989 in Treuenbrietzen weilte, wie folgt zusammen: „Treuenbrietzen wirkte auf mich als Bewohner einer Großstadt besonders anziehend. Ein kleines und romantisches Städtchen in einer ruhigen, schönen Lage. Die vielen Einfamilienhäuser mit den liebevoll gestalteten Gärten, die Parkanlagen, sauber und gepflegt, laden jederzeit zum erholsamen Spaziergang und Verweilen in der Natur ein“. (JÜ,01.08.1989)

1988

„Das Mosaik an der Wand vor der Leninschule ist zum größten Teil abgefallen.” (Protokoll Ratssitzung vom 13.04.1988)

Im April findet in Jüterbog der Kreisausscheid im touristischen Mehrkampf statt. Den Wanderpokal der Kreiskommission Jugendtourist für die beste Schule und Ausbildungseinrichtung erhält die LENIN-Oberschule Treuenbrietzen. (JÜ,03.05.1988)

1989

Die LENIN-Oberschule in Treuenbrietzen wird im Rahmen eines Wettbewerbs mit dem Titel „Schöne Schule“ ausgezeichnet. (JÜ,28.10.1989)

1990

Die Lenin- Schule wird Ende 1990 in  Albert-Schweitzer-Schule umbenannt.  (JÜ,16.11.1990)

1991

Die Projektgruppe „Bildung und Religion“ aus Bad Godesberg schlägt den Stadtverordneten eine neue Schulstruktur vor. Sie wird von der SVV gebilligt und erhält am 23.Mai auch die Zustimmung des Brandenburgischen Bildungsministeriums. Bürgermeister WERNER erläutert die Konzeption für eine „Schulstadt Treuenbrietzen“: Die Albert-Schweitzer-Schule soll neben der Grundschule (Klasse 1-6) eine Gesamtschule erhalten, die Geschwister-Scholl-Schule soll ein Gymnasium bekommen. Dazu ist ein Anbau nötig, für den der Kreis bereits Mittel bereit gestellt hat. Die Grundschulen in Marzahna, Schlalach und Bardenitz sollen erhalten bleiben. (JÜ,12.04.1991)

Aus dem Programm „Aufschwung Ost“ erhält Treuenbrietzen Fördermittel in Höhe von 950.000 Mark. Davon sind 200.000 DM für den Vollwärmeschutz an der Albert-Schweitzer-Schule vorgesehen. (JÜ,08.05.1991). Im August  werden die Arbeiten zur Wärmedämmung der Schule abgeschlossen.

Die Stadtverwaltung Treuenbrietzen übernimmt die Bewirtschaftung der Schülergaststätte in der Albert-Schweitzer-Straße. Sie senkt die Essenpreise für Schüler auf 1,50 Mark und für Erwachsene auf drei Mark.

1992

Trotz eines Defizits von 4,5 Mio. Mark will Treuenbrietzen weiter bauen. Das beschließt die Stadtverordnetenversammlung. Im Mittelpunkt stehen dabei drei Vorhaben, darunter der Umbau des Hortes an der SCHWEITZER-Schule und die Trennung der Grundschule von der Gesamtschule Albert SCHWEITZER. (JÜ,09.12.1992)

Nachdem an der Gesamtschule „Albert Schweitzer“ in Treuenbrietzen ein Grundschüler von drei anderen Schülern ohne erkennbaren Grund zusammengeschlagen wurde, erklärt Schulleiter Wilfried WESTRAM: „Die Brutalität liegt in der Gesellschaft. Kinder, die sich sozial benachteiligt sehen, fühlen sich nirgendwo wohl, außer in der Gruppe, die Halt bietet.“  Wenn die einen sich immer mehr leisten können, zum Beispiel von ihren Ferienreisen erzählen, und die anderen zu Hause bleiben müssen, können Freundschaften auseinander brechen. (JÜ,07.07.1992)

1993

In der Albert-Schweitzer-Schule laufen die Arbeiten zur räumlichen Trennung von Grund- und Gesamtschule. Auch Schulhof, Spielplatz, Ruhezone und Horträume werden geteilt. Nur der ehemalige Luftschutzkeller wird als Unterrichtsraum für Arbeitslehre, Technik und Hauswirtschaft von beiden Schulen genutzt. Hier sollten einst im Falle eines Atomschlages die Kinder untergebracht werden. Jetzt ist der Raum ein Beispiel für eine gelungene Konversion. (JÜ, 18.03.1993)

Die Hortkinder der Albert- Schweitzer- Schule beziehen mit Beginn des Schuljahres ihr neues Domizil. Durch Umverlegung von drei Klassenräumen erhält Hortleiterin Birgit GLOWE drei großzügige Zimmer, die mit neuem Spielzeug ausgestattet wurden. (JÜ,31.08.1993). – Die Mehrheit der Kinder entscheidet sich dafür, dem neuen Hort neben der Albert-Schweitzer-Schule den Namen „Regenbogen“ zu geben. Versüßt wird die Namensweihe mit einer Geldspende des Gerätewerkes und einer Spielzeugspende aus dem Geschäft KRANZ. (JÜ,24.11.1993)

Aber auch von Kriminalität bleibt die Schule nicht verschont. Unbekannte brechen nachts in die Albert-SCHWEITZER-Schule ein, beschädigen sechs Türen und ein Fenster und nehmen eine Stahlkassette mit 550 Mark mit. (JÜ,05.01.1993)

1994

Der Leiter der Gesamtschule Treuenbrietzen Wilfried WESTRAM schlägt Alarm. Durch die Delegierungen zum Gymnasium finde eine Sozialauswahl statt, wodurch der Gesamtschule die notwendige Bandbreite der Gesellschaft verloren gehe. Hinzu kommen der „enorme Werteverlust nach der Wende“ und die „Orientierungslosigkeit der Schüler“. (FE,20.01.1994)

Die Stadt privatisiert die Schulspeisung. Eine Firma übernimmt die Schülergaststätte einschließlich des Personals. Die Stadt spart dadurch 25.000 Mark ein. Der Preis für ein Schüleressen steigt auf 3,35 DM. (FE,02.07.1994)

Die Turnhallen beider Grundschulen in Treuenbrietzen sind von Schließung bedroht, da für ihre Sanierung kein Geld vorhanden ist. Allein für die Turnhalle an der Albert- SCHWEITZER- Schule werden 900.000 DM benötigt. (FE,04.08.1994)

Der TSV Treuenbrietzen richtet in der Schülergaststätte der Albert- Schweitzer- Schule die zweite offene Stadtmeisterschaft von Treuenbrietzen im Skat aus. (FE,01.12.1994)

1996

Von der SVV wird die Sanierung und Finanzierung für die Turnhalle der Albert- SCHWEITZER- Schule an die Planungsgruppe HÜRTH übertragen. (TN,26.06.1996)

1997

Die Kinder des Hortes “Regenbogen” beziehen ihr neues Hortgebäude direkt neben der Albert-SCHWEITZER-Schule. (TN,04.04.1997). In dem Gebäude befand sich früher ein Konsum, später das Autohaus LAUTSCH. Leiterin der Einrichtung ist Birgit GLOWE. Bisher waren die Hortkinder in Klassenräumen der SCHWEITZER-Schule untergebracht. (FE,15.04.1997)

Die Stelle der Schulsozialarbeiterin an der Albert-SCHWEITZER-Schule wird bis zum Jahre 2000 verlängert. Die Stadtverordnetenversammlung stimmt zu, dass die Stadt ihren Anteil an den Lohnkosten bezahlt. (FE,13.05.1997)

Die rekonstruierte Turnhalle in der Albert-SCHWEITZER-Schule wird mit dem III. Gau- und Turnfest des MTV 1861 eröffnet. (TN,18.04.1997).

In der Turnhalle der Albert-SCHWEITZER-Schule beginnt der erste Karate-Kurs in Treuenbrietzen. (TN,02.05.1997)

2000

Die Albert-SCHWEITZER-Schule feiert ihr 30-jähriges Bestehen. Sie wurde am 7.Oktober 1970 als „W.- I.- LENIN- Schule“ eröffnet. Seit dem Schuljahr 1991/92 arbeiten die Grund- und die Gesamtschule unter dem neuen Schulnamen als getrennte Einrichtungen. (FE,20.10.2000)

Von den GFG- Mitteln des Kreises Potsdam-Mittelmark für das Jahr 2000 erhält Treuenbrietzen etwa 1 Mio. DM. Davon sind 220.000 DM für die Renovierung der Fachkabinette an der Albert-Schweitzer-Gesamtschule vorgesehen. (FE,10.11.1999)

Im Altkreis Belzig muss mindestens eine Gesamtschule geschlossen werden. Die Schulstandorte Wiesenburg, Treuenbrietzen und Niemegk sind nicht gesichert. Grund dafür sind die rückläufigen Schülerzahlen. Das geht aus der Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes hervor. Gleichzeitig steigen die Schülerzahlen für Förderschulen überproportional an. Auch Sozialdezernent BAASKE kann es sich nicht erklären, warum immer mehr Kinder nicht richtig sprechen und sich nicht konzentrieren können, warum sie motorische Schwierigkeiten haben. (FE,01.03.2000)

In der Sitzung des Hauptausschusses unterbreiten die Stadtverordneten dem Bürgermeister einen eigenen Forderungskatalog zu Einsparungen in der Verwaltung. In Frage gestellt wird dabei auch die Existenz von zwei künftig einzügigen Grundschulen in kostenträchtigen Immobilien. (FE,27.10.2000)

2001

Nur acht von 88 Schulen erhalten 2001 die gewünschten GFG- Mittel für die Schulsanierung und den Schulneubau. Bewilligt werden unter anderem eine Million DM für die Dach- und Fenstersanierung der Albert-SCHWEITZER-Schule in Treuenbrietzen. (FE,11.11.2000)

Spätestens 2003 muss die Sabinchenstadt über ihre Schullandschaft neu entscheiden. Sinkende Kinderzahlen haben zur Folge, dass die beiden bestehenden Grundschulen (Albert – SCHWEITZER und Geschwister SCHOLL) nicht mehr voll ausgelastet sein werden. Über ein sinnvolles Konzept für die Nutzung der frei werdenden Räume in beiden Schulen sollte rechtzeitig nachgedacht werden, erklärt Sozialamtsleiterin Ursula FISCHER. (FE,19.01.2001). – In einem Leserbrief setzt sich Hannelore HEINRICH (FDP) für den Erhalt der beiden Grundschulen ein: „In der Frage der Schulstandorte kann kaum jemand ernsthaft wollen, dass Grundschüler aus der Berliner Siedlung die Albert- SCHWEITZER- Grundschule besuchen oder dass die Kinder aus der Leipziger und Kameruner Siedlung in die Geschwister- SCHOLL- Grundschule gehen müssen. Noch immer gilt: Kurze Beine – kurze Wege!“, schreibt sie. Sparvorschläge sollten gründlich vorbereitet und den Stadtverordneten rechtzeitig zugestellt werden. „Verantwortlich aber sind alle Stadtverordneten den Bürgern unserer Stadt gegenüber dafür, dass Sparpotenziale gefunden und durchgesetzt werden – aber auch dafür, dass das Leben in Treuenbrietzen durch eine angenehme Atmosphäre gekennzeichnet wird, indem sachorientierte Beratungen und der pflegliche Umgang miteinander zu einem Demokratiegewinn für uns alle führen.“ (FE,22.01.2001)

2002

Im Schulentwicklungsplan des Kreises Potsdam-Mittelmark für die Jahre 2002 bis 2007 wird zu den beiden Albert- SCHWEITZER- Schulen vermerkt:

Schulträger der Grundschule ist die Stadt Treuenbrietzen. Der Schuleinzugsbereich umfasst die Orte Rietz, Niederwerbig, Nichel, Jeserig, Lobbese und Treuenbrietzen. Das Bildungsangebot umfasst die Klassen 1-6. Im Schuljahr 2001/02 besuchten 180 Schüler die Schule, darunter 64 Teilnehmer an der Schülerbeförderung. Die Anzahl der Klassen beträgt 8. Es gibt 12 Unterrichtsräume und einen Computerraum. Die Zahl der Einschulungen ging von 67 im Jahre 1996 auf 23 im Jahre 2001 zurück. 1996 wurden die Einschüler auf drei Klassen verteilt, seit 1997 gibt es jeweils nur noch eine Klasse, da die Zahl der Einschüler jeweils unter 30 lag. 1993 gab es noch 93 Einschulungen. Auch bis 2007 bleibt die voraussichtliche Zahl der Einschulungen unter 30. Die Schule wurde 1970 erbaut. Das Schulgrundstück ist 7.500 qm groß, davon 1.800 qm Pausenhof.

Schulträger der Gesamtschule ist die Stadt Treuenbrietzen. Der Schuleinzugsbereich umfasst die Orte Bardenitz, Beelitz, Brachwitz, Deutsch Bork, Brück, Dietersdorf, Feldheim, Frohnsdorf, Klausdorf, Linthe, Lüdendorf, Lühsdorf, Marzahna, Niebel, Niebelhorst, Nuthe- Urstromtal, Pechüle, Pflügkuff, Schlalach, Schmögelsdorf, Schwabeck, Tiefenbrunnen, Wittbrietzen, Zeuden, Rietz, Niederwerbig, Nichel, Jeserig, Lobbese und Treuenbrietzen. Das Bildungsangebot umfasst die Klassen 7-10. Im Schuljahr 2001/02 besuchen 305 Schüler die Gesamtschule, darunter 128 Teilnehmer an der Schülerbeförderung. Die Anzahl der Klassen beträgt 14. Es gibt 21 Unterrichtsräume und einen Computerraum. Die Schulsporthalle stammt aus dem Jahre 1971. Sie wurde 1997 grundlegend umgebaut. Die Halle ist 272 qm groß, dazu kommt ein Gymnastikraum von 163 qm.

Für die Stadt und das Amt Treuenbrietzen stehen jetzt die Vorhaben fest, die über GFG- Mittel gefördert werden sollen. Dazu gehören Dach und Fenster der Albert- SCHWEITZER- Schule sowie die Schulwegsicherung in der Albert- SCHWEITZER- Straße. (FE,14.02.2002)

2003

Im Schuljahr 2003/04 gibt es an der Geschwister- Scholl- Grundschule voraussichtlich 29 und an der Albert- Schweitzer- Grundschule 19 Einschulungen. (FE,26.03.2003)

Die Albert- SCHWEITZER- Schule will ihr Angebot erweitern. Sie will sich an dem vom Land Brandenburg aufgelegten Projekt für Ganztagsschulen beteiligen. So können für die Klassen 7 bis 10 über den regulären Unterricht hinaus weitere Stunden gegeben oder diverse Freizeitangebote gemacht werden. Starten soll das Projekt mit dem Schuljahr 2004/05. (FE, 29.08.2003). Den Schülern soll die Möglichkeit gegeben werden, unabhängig vom Unterricht ihren Interessen nachzugehen. Vereine können nach Meinung von Schulleiter Helmut STÜMER hier auch ihren Nachwuchs rekrutieren. Die Angebote sollen vor allem auf die Schüler der 7. Und 8.Klassen zugeschnitten sein. (FE,08.11.2003)

Die Gesamtschule „Albert SCHWEITZER“ lädt zum Tag der offenen Tür und zu einem Schulfest. Dabei soll auch über das Konzept für eine Ganztagsschule beraten werden. (WS,15.11.2003)

2004

Vorerst nicht genehmigt wird der Antrag der Albert- SCHWEITZER- Gesamtschule Treuenbrietzen auf Einrichtung einer Ganztagsschule. Schulleiter Helmut STÜMER will Widerspruch gegen diese Entscheidung einlegen. (FE,14.04.2004). – Die Albert- Schweitzer- Gesamtschule wird für das Schuljahr 2005/06 erneut den Antrag auf Genehmigung einer Ganztagsschule stellen. (FE,28.09.2004)

Nach der Umverteilung von Fördergeld können die Sanierungsarbeiten an der Fassade der Albert- SCHWEITZER- Schule 2004 fortgesetzt werden. Vorgesehen sind neben der farblichen Neugestaltung der Fassade die Erneuerung des Daches und der Fenster sowie die Montage einer Wärmedämmung. (FE,27.10.2004). Die Gesamtsumme für den 2. Bauabschnitt beträgt 241.200 Euro, darunter ein Eigenanteil der Stadt in Höhe von 106.590 Euro. Der Eigenanteil wird aus den nicht mehr benötigten Mitteln für die Bahnhofstraße bereitgestellt. (TN,10.12.2004)

Die Stadtverwaltung stellt im Sozialausschuss fünf Varianten vor, wie sich die Schullandschaft in Treuenbrietzen unter den Bedingungen rückläufiger Schülerzahlen entwickeln könnte. Hauptziel soll die Erhaltung des Gymnasiums sein. Dagegen wird eine der beiden Schulen auf Dauer nicht zu halten sein. (FE,27.11.2004)

2005

Die Hüllen-Sanierung an der Albert- SCHWEITZER- Schule ist abgeschlossen. Der Schüler Karsten KÖNIG hatte dazu einen Entwurf beigesteuert, der in die Gestaltung von Planerin Sabine ZOBEL einging. Umgesetzt wurden die Ideen von Thomas WEISS und seinen Kollegen von der Malerfirma POHL aus Wittenberg. (FE,30.09.2005)

In Treuenbrietzen soll ein gemeinsamer Grundschulstandort in der Albert. SCHWEITZER- Schule eingerichtet werden. Das wird von der Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossen, nur der Stadtverordnete PÖPPELMEIER enthält sich der Stimme. Gleichzeitig soll die Kleine Grundschule Marzahna zum 31.Juli 2005 schließen und deren Schüler in den Klassenverband der SCHWEITZER- Schule integriert werden. Für die Albert- SCHWEITZER- Gesamtschule wird eine Kooperation mit der Gesamtschule in Brück beschlossen. Der komplette Übergang zur Gesamtschule nach Brück soll im Jahre 2007 erfolgen. (FE,02.02.2005)

Die Arbeitsgruppe Grundschulstandort Treuenbrietzen berät in der Albert- SCHWEITZER- Schule über die Leitungszusammensetzung des neuen Gesamthortes, der aus den drei Horten gebildet wurde. Die Leiterinnen der bisherigen Einrichtungen werden ab 01.06.2006 ein Leitungsteam bilden. (TN,21.01.2006)

Die „Märkischen Findlinge“ feiern ihren 30.Geburtstag. Im Oktober 1975 gründeten Werner HERTEL und Klaus LIEBHERR in der neu eröffneten Turnhalle der Albert- SCHWEIZER- Schule eine Übungsgruppe. Nach einer Erwärmungs-Gymnastik wird an den Geräten geturnt und anschließend Korbball gespielt. 1997 gab sich die Gruppe den Namen „Märkische Findlinge.“ (WS,19.10.2005)

2006

Mit dem neuen Schuljahr beginnt auch ein neues Kapitel in der Treuenbrietzener Schulgeschichte. Erstmals seit Jahrzehnten werden alle 65 Erstklässler in der Albert- SCHWEITZER- Schule eingeschult. Sie wird nach dem Auslaufen der Oberschule nur noch als Grundschule geführt. Der Hort verteilt sich zunächst auf drei Standorte: den Hort „Bummi“, den Hort „Regenbogen“ und den Hort „Villa Sonnenschein“. Langfristig sollen Hort und Schule im Rahmen der so genannten Ganztagsschule enger miteinander verbunden werden. (FE,21.08.2006)

In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek, dem Sozialamt der Stadt und der Schulleitung wird an der Albert- SCHWEITZER- Grundschule eine Schulbibliothek als Zweigstelle der Stadtbibliothek eingerichtet. (TN,12.08.2006)

2007

Die Stadtverordnetenversammlung beschließt mit 11 gegen eine Stimme bei einer Enthaltung die Auflösung der Oberschule „Albert SCHWEITZER“ zum 31.07.2007. Gleichzeitig wird einstimmig beschlossen, den Antrag der Grundschule „Albert SCHWEITZER“ auf Umwandlung in eine verlässliche Halbtagsgrundschule zu unterstützen. Auch die schulbezogene Sozialarbeit soll dauerhaft gesichert werden. (TZ,11.08.2007)

Mit der Zeugnisübergabe für das Schuljahr 2006/07 wird die Geschwister- SCHOLL- Grundschule in Treuenbrietzen für immer geschlossen. Die noch verbliebenen Grundschüler werden komplett von der Albert- SCHWEITZER- Grundschule übernommen. Dort werden auch die Kinder des Hortes „Villa Sonnenschein“ Räumlichkeiten erhalten. Gleichzeitig wird die Albert- SCHWEITZER- Oberschule zum 31.Juli 2007 aufgelöst. Sie ist damit eine von 36 Bildungseinrichtungen im Land Brandenburg, die zum neuen Schuljahr keine Schüler mehr aufnehmen. Von den Lehrern der Oberschule arbeiten zwei an der Grundschule weiter, drei wechseln mit den verbliebenen 9. Klassen zur Oberschule Brück, einer geht ans Gymnasium und einer nach Potsdam. (FE,12.07.2007)

Im Hort „Villa Sonnenschein“ kommen Eltern, Kinder und Erzieher letztmalig zu einem Hortfest zusammen. Nach der Fusion der Grundschulen zieht die Einrichtung in die Albert- SCHWEITZER- Schule um. (FE,07.07.2007)

2008

Der aus drei Einrichtungen fusionierte Hort der Albert- SCHWEITZER- Schule führt jetzt den Namen „Sonnenstrahl“. Dafür hat sich die Mehrheit der Schüler in einer Umfrage entschieden. Der Hort ist auf drei Standorte verteilt. Das Haus 1 befindet sich in der Schule, Haus 2 ist der bisherige Hort „Regenbogen“, während der einstige Hort „Bummi“ nun als Haus 3 bezeichnet wird. Die Einrichtung wird nach wie vor von den drei Leiterinnen geführt: Birgit KNOLL (bisher „Villa Sonnenschein“, jetzt Personalangelegenheiten), Birgit GLOWE (bisher „Regenbogen“, jetzt Anschaffung und Raumgestaltung) sowie Erika Schulze (bisher „Bummi“, jetzt Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit). (FE,22.01.2008)

2009

Trotz eines Haushaltsdefizits kann Treuenbrietzen auch 2009 geplante Investitionen durchführen. Dazu gehört die Schaffung eines neuen Umfeldes für die Albert- SCHWEITZER- Grundschule. (FE,27.05.2009). Sie erhält neue Außenanlagen. Es wird jetzt damit begonnen, den Schulhof neu zu gestalten. Im Rahmen der Förderung der Ganztagsschule sollen auf dem 10.000 qm großen Freigelände drei Bereiche mit insgesamt 2.800 qm gestaltet werden. Hauptaugenmerk gilt dem zentralen Schulhof. Dort wird der jetzige Spielplatz erweitert und mit zusätzlichen Spielgeräten ausgestattet. Daneben entsteht ein „grünes Klassenzimmer“ für Unterricht und Aktivitäten im Freien, erklärt der mit der Umsetzung beauftragte Landschaftsarchitekt Gunnar LANGE aus Belzig. Schulleiter Kersten HÖHNE freut sich „auf die neuen Möglichkeiten für die Kinder“. (FE,04.06.2009)

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