Windmühlen im Fläming von Adolf Leity, Ortschronist Dietersdorf

Windmühlen prägten jahrhundertelang bis in die 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts die Landschaft des Fläming. Allerorten waren sie neben den Kirchtürmen der Dörfer markante Fixpunkte in der Landschaft. Eine von ihnen war

die Lobbeser Windmühle

Ihre Gründung liegt im Jahre 1719. In jenem Jahr erwarb die Familie Rückert eine Parzelle von der hiesigen Kirche. Der Grund und Boden konnte gegen ein Angeld von 5 Gulden meißnischer Währung und einem jährlichen Zins von 1 Gulden und 3 Silbergroschen übernommen werden. Hier erbaute sich der junge Müller eine Windmühle. Für die Nutzung der Parzelle zu Gewerbezwecken wurde eine Abgabe von 12 Scheffel Roggen jährlich festgesetzt. Damit begann die Windmüllerei Rückert, die über Generationen zur Familientradition wurde.

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Der Ratshof

Der Antrag des Autohauses FELLER, den Ratshof zu erwerben, um dort eine Autowerkstatt zu errichten, stellt die Stadtverordneten nicht zum ersten Male in der Geschichte unserer Stadt vor eine wichtige Entscheidung: Wie soll das Gelände am Wasserturm,das der Stadt gegenwärtig als Park- und Lagermöglichkeit dient, in Zukunft genutzt werden?

In Pischons Chronik ist überliefert, daß dieses „Filetstück“ seit Jahrhunderten der Stadt gehört: Jobst von Mähren stellte 1409 das Voigthaus unter Bürgerrecht und überließ es der Stadt. Aus diesem Hause und den angrenzenden Parzellen entstand dann später der Ratshof zwischen Vogelgesang- und Großstraße.

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Auf Goethes Spuren

Zusammenkunft des Heimatvereins am 29.April 1999. Es geht gerade um die Vorbereitung unseres Besuches der Ausstellung „Bayern und Preußen“ in Berlin. Da dringen knarrende Geräusche von der Eingangstür des Heimatmuseums herauf, abends gegen 20 Uhr. Herr Lindemann faßt sich ein Herz und geht dem „Eindringling“ auf der hölzernen Wendeltreppe entgegen.

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