Friedrich der Große und unsere Heimat

(aus Zauche Fläming-Heimat Nr. 1/35)

 

Friedrich der Große und Treuenbrietzen

Wir wissen, dass die unermüdliche Tätigkeit des großen Königs auch in unserer Heimatstadt sich auswirkte. Sie zeigte sich in der Beseitigung der Wohnungsnot, in Dorfgründungen, in der Förderung der Seidenraupenzucht und in der Hebung des Hopfenbaues. Das alles habe ich nachgewiesen in einer der ersten Nummern des Streiter (damals Tageblatt) und zwar im Jahre 1932 in der Arbeit „Friedrich der Große und Treuenbrietzen“. Auch in zwei anderen Arbeiten im Tageblatt vom Jahre 1932 habe ich ähnliche Stoffe behandelt: „Christoph Retz erhält vom König im Kietz zwei Häuser geschenkt.1782“, ferner „Schwierigkeiten beim Hausbau 1783“. Ich erinnere auch an meine Veröffentlichung vom Jahre 1933 „Niebelhorst, eine Gründung Friedrich des Großen“ und „Soldatenschicksal“(1934). „Siedler zur Zeit des Alten Fritz“. „Treuenbrietzener Bürger huldigen Friedrich den Großen“. Die folgenden Artikel sind teilweise Ergänzungen der früheren Arbeiten. Sollte aus dem Leserkreise der Wunsch laut werden, die genannten Arbeiten noch mal zum Abdruck zu bringen, so sind wir gern bereit, eine Wiederholung der betreffenden Arbeiten zu bringen.

 

Der alte Fritz in Treuenbrietzen Den Rest lesen »

75 Jahre Siedlung Frohnsdorf

Am 20./21. August  feierten die Bewohner der Siedlung Frohnsdorf ihr 75jähriges Bestehen. Viel hat sich seither verändert. An den meisten Grundstücken wurden Um- und Ausbauten vorgenommen, Gehwege und Straßen wurden gebaut sowie Abwasserkanäle und Gasleitungen verlegt.

In seiner Kurzchronik gibt uns Ernst-Peter Rabenhorst einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Siedlung Frohnsdorf. Den Rest lesen »

Aus dem Vereinsleben

Anlässlich Christi Himmelfahrt unternahmen die Mitglieder des Heimatvereins ihre traditionelle Fahrt in die Umgebung von Treuenbrietzen. Das Reiseziel war der Bischofstein bei Rietz und der „Krähenborn“ zwischen Zeuden und Niemegk. Da das Waldgebiet wegen der Schädlingsbekämpfung gesperrt war, mussten wir auf ein anderes Ziel ausweichen. Die Reise ging daraufhin über Rietz nach Niemegk und zurück.
Zwischen dem Gemeindehaus und der Kirche in Rietz wurde ein neuer Rastplatz angelegt.
Hier kann man nicht nur gut sitzen sondern sich auch gut anhand der angebrachten Wanderkarten und entsprechenden Informationsmaterialien orientieren. Einen weiteren, sehr originell angelegten Rastplatz konnten wir hinter Neu Rietz in Richtung Niemegk in Augenschein nehmen. Zu einem Halbkreis aufgerichtete Feldsteine bieten überraschend gute Sitzmöglichkeiten. Auf Initiative des Ortsbeirates sind insgesamt drei Rastplätze in Rietz eingerichtet worden. Eine sehr löbliche Aktion wie unsere Vereinsmitglieder feststellten.
In Niemegk angekommen wurde ein Mittagsimbiss eingenommen, um so gestärkt die Heimreise anzutreten. Auf dem neuen Fahrradweg an der B 102 fuhren wir nach Haseloff.
Im Gasthaus am Wachtelberg wurde noch eine „Bierprobe“ genommen und für gut befunden.
Über Rietz ging es zurück nach Treuenbrietzen wo wir bei unserem Vereinsfreund Jürgen Küster unseren Grillnachmittag durchführen konnten. Bei reichlich Speise und Trank konnten wir den erlebnisreichen Tag ausklingen lassen.
Ein herzliches Dankeschön sagen wir hiermit unserem Vereinsfreund Jürgen und seiner Frau für die gute Vorbereitung und die Gastfreundschaft, die wir erleben konnten.

Wolfgang Ucksche

150 Jahre MTV 1861 Treuenbrietzen

Siegmund Bölke erinnert sich.

Der MTV 1861 Treuenbrietzen beging unlängst sein 150-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurden mehrere Zeitzeugen befragt, unter ihnen der langjährige Vorsitzende des Vereins, Siegmund Bölke, Jahrgang 1936. Er übte dieses Amt von 1980 bis 2005 aus. Nachfolgend beantwortet er einige Fragen zur Geschichte und Gegenwart des Sports in Treuenbrietzen, speziell zum MTV 1861 Treuenbrietzen, und zu seiner eigenen sportlichen Entwicklung. Das Interview führte Rüdiger Lehmann, Autor einer kürzlich erschienenen Broschüre zur 150-jährigen Geschichte des MTV Treuenbrietzen 1861.

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150 Jahre Männerturnverein (MTV 1861) – die Anfänge des Turnens in Treuenbrietzen

Zusammengetragen von Ernst- Peter Rabenhorst

Wem nutzt das Turnen?

In Preußen wird 1860 das obligatorische Knabenturnen eingeführt. Auch in Treuenbrietzen spricht man 1860 erstmals über die Möglichkeit, eine Turnanstalt an der Schule zu errichten. Dazu wirft der „Gesellige Verein“ in seiner Sitzung am 30.April 1860 vier Fragen auf:

  1. Welche Vorteile gewährt ein regelmäßiger Turnunterricht der Jugend?
  2. Was nutzt es dem Manne, wenn er die Turnübungen fortsetzt?
  3. Welchen Vorteil hat die Stadt, wenn sie den Turnunterricht in allen Schulen und Vereinen befördert?
  4. Welcher Platz eignet sich am besten zu einem guten Turnplatz?

Gründung des MTV

1861 konstituiert sich in Treuenbrietzen ein Ausschuss, der die Gründung eines Turnvereins vorbereiten sollte. Ihm gehören an: Bürgermeister ROSENTHAL, Färbereibesitzer KOREUBER, Kaufmann A. JAENICKE, Buchbindereibesitzer HANNEBOHN, Maurermeister RÜGER, der Küster und Lehrer KÜHN, Kreisgerichtssekretär TONSOR, Seifenfabrikant K. MÜLLER, Buchhändler F. KÖHLER sowie Fabrikbesitzer J. LEHMANN. Die Leitung des Ausschusses liegt  in den Händen des Turnlehrers KÜHN. Die Gründung des Männerturnvereins (MTV 1861) erfolgt am 30.Juni 1861.

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Die Treuenbrietzener Buchhandlungen

Zusammengetragen von Ernst- Peter Rabenhorst

Vor 65 Jahren, am 1.April 1946, wurde in Treuenbrietzen die Volksbuchhandlung gegründet. Aus diesem Anlass luden Regina SCHIKOWSKI und Klaus MEISSNER, die in den letzten Jahrzehnten den Buchverkauf in Treuenbrietzen in ihre Hände genommen hatten, zu einem kleinen Umtrunk. Aber die Geschichte der Treuenbrietzener Buchhandlungen reicht weiter zurück. Meist waren es Druckereien oder Papierhandlungen, die nebenbei noch einen Bücherverkauf betrieben. An diese mehr oder weniger kleinen Buchläden soll hier erinnert werden.

PFINGSTEN – die älteste Buchhandlung

In einer Zeitungsannonce aus dem Jahre 1924 weist die Buchbinderei und Buchdruckerei PFINGSTEN darauf hin, dass es sich bei ihr um die älteste Buchhandlung in Treuenbrietzen handle. Sie verfüge noch immer über ein großes Lager an Büchern aller Art. (Streiter,27.11.1940) Den Rest lesen »

Das Kino kommt nach Treuenbrietzen – Eine Kurzchronik

Zusammengestellt von Ernst- Peter Rabenhorst

Lebende Fotografien bei HEESE

Die erste uns überlieferte Nachricht über Filmvorführungen in Treuenbrietzen stammt vom 8.Mai 1906. An diesem Tage werden in der Zeitung „Kinomatographische Vorführungen“ mittels eines „Kinebioskop“ angekündigt. Sie sollen im Restaurant HEESE stattfinden, in jenem Haus in der Leipziger Straße 4, am Eingang zur Parkstraße, wo es schon seit langem keine Gaststätte mehr gibt. Heute befinden sich dort altersgerechte Wohnungen und eine Sozialstation. Aber 1906 wurde hier ein „Apparat neuester, bester französischer Konstruktion“ vorgestellt, der lebende Fotografien flimmerfrei wiedergeben kann. (ZBZ,08.05.1906)

1918 wird Im Restaurant HEESE ein der Neuzeit entsprechendes Kino, das Lichtspieltheater Treuenbrietzen, eröffnet. (TZ,23.06.1918). Dort gelangt im folgenden Jahr das gewaltige Filmwerk  „Die Glocke“, frei nach Motiven von Friedrich SCHILLER zur Aufführung. Da es sich um einen Stummfilm handelt, war, wie damals üblich, eine Gesangsbegleitung des Films erforderlich. Diese Aufgabe übernimmt der Opernsänger Josef SÜNDERMANN, ein ehemaliges Mitglied des Ensembles vom Deutschen Opernhaus Charlottenburg. (TZ,01.01.1919)

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Rechenschaftsbericht 2010

Im abgelaufenen Vereinsjahr 2010 haben wir insgesamt 9 Vereinssitzungen durchgeführt. Wie rechtlich vorgeschrieben trafen wir uns am Donnerstag den 18. Februar 2010 zur Jahreshauptversammlung auf der Rechenschaft über das vergangene Vereinsjahr abgelegt wurde. Dem Vorstand wurde Entlastung erteilt und auch sonst gab es keine Beanstandungen.

Am Donnerstag den 01. April 2010 wurde auf unserer Vereinssitzung ein Vortrag zum Thema „Die Geschichte des Hohenzollernbrunnen“ angeboten. Der Vereinsvorsitzende sprach über die Geschichtlichen Zusammenhänge die zur Errichtung des Hohenzollernbrunnen in Treuenbrietzen führten. Im Anschluss wurde mit den recht zahlreich erschienenen Gästen kontrovers aber sachlich über die Frage diskutiert ob nun Sabinchen oder die Figur des Hohenzollern auf dem Sockel vor dem Rathaus seine Standberechtigung habe.

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Rückblick Volkstrauertag 2010

Rückblick

Am Volkstrauertag 2010 wurden im Heldenhain die Tafeln der im 2. Weltkrieg gefallenen Söhne der Stadt Treuenbrietzen eingeweiht. Es werden noch einzelne Namen in der nächsten Zeit hinzugefügt.

Ein herzliches Dankeschön möchte ich unserer Vereinsfreundin, und Ortschronistin von Rietz, Frau Rita Szcepanski für Ihre Arbeit sagen.  Bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihren Hinweisen unsere Arbeit unterstützt haben, möchte ich mich ebenso bedanken wie bei all jenen die unser Projekt mit einer Spende in Form von Geld ermöglicht haben.

65 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges hat die Stadt Treuenbrietzen nunmehr einen Ort des Gedenkens an ihre gefallenen Söhne.

Wolfgang Ucksche

Ein Landrat als dritter Ehrenbürger

Zusammengestellt von Ernst- Peter Rabenhorst

Nach Bürgermeister Wilhelm HEMPEL, der nach der März- Revolution von 1848 die Finanzen der Stadt Treuenbrietzen in Ordnung brachte und so der Stadt einen wirtschaftlichen Neuanfang ermöglichte, und Carl August PAUCKERT, der sich in der zweiten Hälfte  des 19.Jahrhunderts durch die Anlage eines städtischen Parks bleibende Verdienste um die Verschönerung der Stadt Treuenbrietzen erwarb, wurde der Landrat des Kreises Zauch-Belzig, Bernhard von TSCHIRSCHKY, im Jahre 1914 dritter Ehrenbürger der Stadt Treuenbrietzen. Mit dieser Ehrung sollten wohl  in erster Linie die Verdienste des Landrats um die Brandenburgische Städtebahn und den Anschluss Treuenbrietzens an diese Strecke gewürdigt werden.

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