Architekturpräsentation

Am 25. Februar 2008 wurden die Gewinner des studentischen Architekturwettbewerbs, den die Stadt Treuenbrietzen gemeinsam mit der TFH Berlin veranstaltet hat, vorgestellt.
Die Aufgabe war es Entwürfe für eine Neugestaltung der Ecke Großstrasse und Nagelgasse ( Rosis Imbiss ) sowie Entwürfe für neuen Sabinchenbrunnen zu gestalten.
Es war wie gesagt nur ein Ideenwettbewerb, kein Entwurf wird sofort umgesetzt, eine Diskussion darüber wird wohl in Zukunft noch zu führen sein.
Bilder der Modelle, sowie Fotos aus der wechselvollen Geschichte des Brunnens, sind in unserer Galerie zu finden: Bitte hier klicken!

Färberei KOREUBER oder „Weihnachtsmannhaus" – eine Chronik der Großstraße 1

Das als „Weihnachtsmannhaus“ bekannte Gebäude Großstraße 1 stammt aus dem frühen 18.Jahrhundert und zählt zu den größten Fachwerkbauten im Land Brandenburg. Es war von Anfang mit einer Färberei verbunden, betrieben von der Familie KOREUBER. Woher aber kommt der Name „Weihnachtsmannhaus“? Frau BERKHOLZ denkt dabei, wie viele andere Treuenbrietzener auch, sogleich an Dr. LEST, einen früheren Bewohner des Hauses. Er war ein sehr kleiner Mann, ging immer äußerst gepflegt und aufrecht in seiner grünen Jägeruniform durch die Stadt.

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Einweihung des Denkmalensemble Großstraße Nr.1

Am 18. Januar 2008 wurde das frisch sanierte Gebäude Großstrasse Nr.1, im Volksmund auch Weihnachtsmannhaus genannt, feierlich eingeweiht. Zukünftig beherbergt es Bibliothek, Kindergarten und Seniorentreff – ein ausführlicher Bericht folgt.

Bis dahin kann man die wechselvolle Geschichte des Gebäudes in unserer Bildergalerie bewundern:

Zu den Fotos des Areals hier klicken!

Märkischer Aberglaube

Das Buch „Märkische Sagen und Märchen von Adalbert Kuhn aus dem Jahre 1843 gibt einen schönen Überblick über märkische Sagen, Gebräuche und eben auch den Aberglauben.
Es ist zu beachten, dass diese nicht unbedingt mit Treuenbrietzen zu tun haben müssen.

Hier nun ein Auszug:

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Die gespenstigen Mäher

In der Ernte, da man pflegt den Hafer zu mähen, zeigte sich im Jahre 1559 dieses wunderbare Geschicht in der Nähe von Berlin. Es wurden plötzlich viel Mannspersonen auf dem Felde gesehen, erstlich fünfzehn, danach noch zwölfe, und waren die ltzten noch grässlicher und abscheulicher anzusehen, als die ersten denn sie waren ganz ohne Häupter.
Alle siebenundzwanzig hieben mit ihren Sensen mit aller Gewalt in den Hafer, dass man es hörte rauschen, und gleichwohl blieb der Hafer stehen.
Da das Gerücht hiervon nach Hofe kam, gingen viele Leute hinaus, solch Wunder mit anzusehen; als aber die Männer gefragt wurden, wer sie wären, woher sie gekommen und was sie machten, antworteten sie nichts, sondern hieben immer fort in den Hafer. Und als die Leute bisweilen hinzutraten und sie angreifen wollten, entwuschten sie ihnen, liefen geschwind hinweg und hieben nichts desto weniger unter dem Laufen in den Hafer.
Da nun die Leute wieder in die Stadt kamen und gefragt wurden, wofür sie diese Männer ansähen, gaben sie zur Antwort, dass sie dieselben für böse Geister hielten.
Deswegen ließ der damalige Kurfürst Joachim der Andere, die vornehmsten Prediger in der Mark versammeln, von ihnen zu erfahren, was durch solches Geschicht bedeutet würde; diese aber hielten dafür, dass dadurch göttliche Strafe der Pestilenz sollte angezeigt werden.

Quelle: Adalbert Kuhn, Märkische Sagen und Märchen, 1843

Die Bockwindmühlen von Marzahna und Schwabeck

von Adolf Leity, Ortschronist

Andreas Gottlieb Gensike wurde am 13. Dezember 1797 in Neuenhütte bei Niemegk geboren. In der väterlichen Mühle erlernte er den Beruf des Windmüllers. Nach bestandener Meisterprüfung wollte er sich eine Existenz aufbauen. In Marzahna bot sich ihm die Möglichkeit, selbständig zu werden. hier war zwar schon der Windmüller Johann Gottlob Boche ansässig, aber eine zweite Windmühle konnten die Marzahnschen Hüfner gebrauchen. Daher wurde ihm die Genehmigung zum Bau einer zweiten Windmühle im Ort erteilt.

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Chronik der Stadtbibliothek

Anfänge einer Volksbibliothek
Wenig ist über die Anfänge der Buchausleihe in Treuenbrietzen bekannt. Die erste Bibliothek wurde 1875, also vor 125 Jahren, durch den Volksbildungsverein gegründet und ehrenamtlich geleitet. Es war nach Luckenwalde (1846) und Potsdam (1874) die dritte Volksbibliothek, die auf dem Gebiet des früheren Bezirkes Potsdam eingerichtet wurde. Die Initiative zur Gründung der Bibliothek ging von der 1871 ins Leben gerufenen „Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung“ aus. Sie war die Dachorganisation für zahlreiche kommunale und private Vereine.(1)

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Zehn Jahre Rietzer Chor

Es war ein kühler Oktobertag im Jahre 1990. Pfarrer LÜDERSDORF hatte gerade den Konfirmandenunterricht in der Rietzer Kirche beendet und wollte in sein Auto steigen, um nach Treuenbrietzen zurückzukehren. Da trat Bauer STOLZE, der damalige Rietzer Bürgermeister, an ihn heran. „Herr Pfarrer, wir hatten früher einen Chor im Ort gehabt. Könnten wir nicht wieder einen gründen?“ „Und wer soll ihn leiten?“ kam es als Gegenfrage vom Pfarrer. „Sie natürlich!“ sprudelte es aus dem Bauern heraus, „Sie können doch so schön singen und Trompete spielen!“

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Ein dunkles Kapitel der Treuenbrietzener Geschichte

Die Ereignisse am Kriegsende in Treuenbrietzen bewegen seit 55 Jahren die Familien, die Tote zu beklagen haben, die nicht an den kriegerischen Auseinandersetzungen teilnahmen und als Zivilpersonen willkürlich getötet wurden. Die Familienangehörigen trauerten um sie, sie mussten den Verlust verschmerzen lernen. Aber am schwersten war es für sie, dass der Tod so sinnlos erschien und das Geschehen am 23. April 1945 zu einem Tabuthema geworden war. – Auch nach so langer Zeit ist es nicht leicht, sich dazu zu äußern, aber Tatsachen und Geschehnisse sollten nicht in Vergessenheit geraten. Sie sprechen für sich.

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Der erste Stadtführer von 1930

Bereits vor 70 Jahren brachte der Heimatverein Treuenbrietzen seinen ersten Stadtführer heraus. Um einen Vergleich zur heutigen Zeit herzustellen, möchten wir einige Auszüge daraus veröffentlichen:

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