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Historisches allgemein

Mit dem Frieden von Nystad endete vor 300 Jahren der Nordische Krieg. Schweden hatte unter Gustav Adolf während des Dreißigjährigen Krieges eine Großmachtposition erobert. Dass Land war von eifersüchtigen Feinden umgeben, die ihm die Herrschaft über die Ostsee neideten. Überall lauerte ein potentieller Gegner: von Dänemark und den Welfen über Preußen und Polen bis Russland. So fand sich eine Allianz gegen den jungen, erst 18jährigen König Karl XII. Zusammen. Karl XII. Schlug im Handumdrehen die Dänen und die Russen und verbiss sich  dann in das Ringen gegen August den Starken, den er aus Polen vertrieb. In der Schlacht bei Poltawa, am 8. Juli 1709 wurde die Schwedische Armee geschlagen und musste kapitulieren. Schweden war nach der Schlacht von Poltawa in der Defensive. Die Russen eroberten das Baltikum sowie 1713 auch Finnland. Damit war die schwedische Großmachtposition im Norden an Russland übergegangen. Jetzt schalteten sich nicht bloß Dänemark und Sachsen-Polen wieder in den Krieg ein, auch Preußen und Hannoveraner warfen begehrliche Blicke auf die schwedischen Besitzungen in Deutschland. Karl XII. fiel  schließlich 1718 bei der Belagerung der norwegischen Grenzfestung Fredrickshall. Der Tod Karls machte aus dem Krieg, der kein Ende finden wollte, erst recht einen Schwedischen Erbfolgekrieg. Nach drei weiteren Kriegsjahren und diversen Streitigkeiten wurde Nordosteuropa neu sortiert. Es war Zeit zum Schluss zu kommen, zum Frieden von Nystad, der schließlich am 10. September 1721 unterzeichnet wurde.

 

W. Ucksche

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