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Historisches aus Treuenbrietzen

Die Kaiserurkunde Otto II.

Auszug aus der Kaiserurkunde Otto des II. Vom 21. Juli 981. „Alle Christen der Gegenwart und Zukunft mögen zur Kenntnis nehmen, dass wir auf inständig Bitten unserer geliebten Gemahlin und Mitkaiserin Theophanu zu unser beiderseitigen Seelenheil unseres kaiserlichen, gleichnamigen Vaters (Otto des Großen) die in unserem Besitze befindlichen Ortschaften und Kastelle im Slavenland: Nuenburg, Dubie und Briechouua genannt, im Havelgau und in der Grafschaft Markgrafen Dietrich unweit der Havel gelegen, zu eigen geschenkt haben an das Kloster Memleben, welches von uns und unserer Gemahlin Theopfanu zu Ehren der heiligen Jungfrau und Gottesmutter Maria mit den nach monastischer Regel lebenden Mönchen aus besonderer Liebe und mit vielen Ausgaben gegründet wurde, weil dort unser Vater seinen letzten Erdentag erlebte“.

 

Zur Erklärung: Kaiser Otto der II. begab sich seinerzeit auf eine Reise nach Italien. Da solche Unternehmungen mit kriegerischen Auseinandersetzungen verbunden waren, bargen sie allerhand Gefahren. Aus diesem Grund wurden die drei erwähnten Reichsburgen mit den dazu gehörigen Burgwardien an das Kloster Memleben bei Merseburg gegeben (Hauskloster der Ottonen). Da Kaiser Otto II. in Italien starb und nicht zurückkehrte, verblieben die drei genannten Orte im Herrschaftsbereich der Ottonen. Die drei in der Urkunde erwähnten Reichskastelle lassen sich nicht eindeutig lokalisieren. Vieles deutet darauf hin, dass das Reichskastell Briechouua mit unserem heutigen Treuenbrietzen identisch sein könnte. Einen eindeutigen Beleg dafür gibt es bis heute leider nicht. Sollte es dennoch gelingen diese Sachlage zu beweisen, dann wäre die Stadt Treuenbrietzen in diesem Jahr bereits 1040 Jahre alt.

 

W. Ucksche

Kaiserurkunde Otto II.

 

Jüdischer Friedhof 1925

Jüdisches Leben in Treuenbrietzen

 

Die Schüler einer 6. Klasse der Grundschule Albert-Schweitzer in Treuenbrietzen beteiligen sich am bundesweitem Projekt „Denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule. Der Heimatverein unterstützt die Spurensuche der Schüler. Aus diesem Grund trafen wir uns am 23. November 2021 im Heimatmuseum der Stadt, wo noch Fragmente von zwei jüdischen Grabsteinen aufbewahrt werden. Frau Anke Geißler-Grünberg von der Universität in Potsdam übersetzte die noch erhaltenen Schriftzüge in Hebräischer Sprache ins Deutsche. Im Anschluss unternahmen wir einen kleinen Stadtrundgang, wobei über jüdisches Leben in Treuenbrietzen informiert wurde. Nach eineinhalb Stunden beendeten wir unsere „Spurensuche“ auf dem jüdischen Friedhof der Stadt. Ich hoffe, wir konnten den Schüler noch einige neue Informationen vermitteln.

 

W. Ucksche

 


 

Wagnerorgel

Geburtstag einer Königin

Eine Königin feiert ihren Geburtstag. Ihr Alter: 280 Jahre. Gemeint ist die Königin der Instrumente, die Orgel. In der Zeit von 1739 bis 1741 baute der Orgelbauer Joachim Wagner die Orgel für unsere St. Marien Kirche. Übrigens soll auch die St. Nikolai Kirche eine Orgel von Joachim Wagner besessen haben.

 

W. Ucksche


 

Rabenhorst

Verdienstvolle Bürger der Stadt Treuenbrietzen

Zu den verdienstvollen Bürgern gehört zweifelsohne der in Treuenbrietzen geborene Apotheker, Botaniker und Dr. der Philosophie Gottlob Ludwig Rabenhorst. Sein Vater war Ratsmann und Kämmerer der Stadt. Vor 190 Jahren, am 29. Dezember 1831 heiratete er die Tochter des Kaufmanns Christian Gottfried Krüger, ebenfalls aus Treuenbrietzen. Er war Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Gesellschaften. Achtung und Würdigung für seine Botanischen Arbeiten und vor allem für seine Kryptogrammforschung erfuhr er weit über Deutschland hinaus. Bei der Gründung des Botanischen Vereins der Provinz Brandenburg am 15. Juni 1859 wurde Rabenhorst zum Ehrenmitglied gewählt. Vor 140 Jahren, am 24. April 1881 verstarb Dr. phil. Gottlob Ludwig Rabenhorst Nachmittag 04. Uhr im Alter von 75 Jahren. Er wurde auf dem St. Wolfgang-Friedhof beigesetzt. Sein Grab ist heute leider nicht mehr vorhanden.

 

W.Ucksche

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